Ärztliche Behandlungsfehler im Ausland

Wie der BGH vor einigen Tagen entschieden hat werden ärztliche Behandlungsfehler im Ausland in der Regel nach ausländischen Recht behandelt.

Damit wurde die Schadensersatzklage eines Patienten aus Süddeutschland abgewiesen.

Der Patient war an Gelbsucht erkrankt und hatte sich in Basel eine Therapie verschreiben lassen. Als bei der Medikamenteneinnahme in Deutschland innere Blutungen auftraten, verklagte der Patient den behandelnden Arzt nach deutschen Recht auf Schadensersatz.

Nach der Entscheidung des BGH ist jedoch Schweizer Recht anzuwenden.

(Az: BGH VI ZR 217/10)


Eingestellt am 07.07.2011 von Rechtsanwalt Wolfgang Behlau
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