Mietrecht: Fristlose Kündigung bei Lärmstörungen

Fristlose Kündigung bei nachhaltiger Störung des Hausfriedens

Das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme in einem Wohnhaus wird verletzt, wenn mieterseitig häufig Lärmstörungen nach 22:00 Uhr verursacht werden.

Reagiert der Mieter selbst bei Hinzuziehung der Polizei uneinsichtig, so begründet dies eine Wiederholungsgefahr, welche den Vermieter zur fristlosen Kündigung aufgrund einer nachhaltigen Störung des Hausfriedens berechtigt.

Amtsgericht Siegburg, Urteil vom 16.01.2013 - AZ 123 C 109/12



Eingestellt am 23.05.2013 von Rechtsanwalt Wolfgang Behlau
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