Unterbringung durch Betreuungsgericht

Kann ein Hausarzt auch Gutachter für das Gericht sein bei der Frage der zwangsweisen Unterbringung?

Der BGH hällt es für unbedenklich, soweit ein Gutachten von dem bereits behandelnden Ärztin erstellt wird. Wenn die Unterbringung insgesamt kürzer als vier Jahre ist, könne der behandelnde Arzt zum Sachverständigen bestellt werden, da nach § 329 Abs. 2 Satz 2 FamFG nur bei einer über diese Frist hinausgehenden Unterbringung der behandelnde Arzt nicht zugleich Sachverständiger sein könne.

BGH XII ZB 383/10



Eingestellt am 28.10.2011 von Rechtsanwalt Wolfgang Behlau
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